Petitionsübergabe und Geburtstagsfest

Bild: Remo Hexspoor (crealisateur.com)

Die Badener Rathausgasse am 1. Juni 2017: 500 Leute feiern 104 Jahre Kulturhaus Royal (Bild: Remo Hexspoor / crealisateur.com)

Gestern haben über 500 Personen in der Rathausgasse auf den Kulturbetrieb Royal angestossen und dem Stadtrat 7000 Unterschriften für den Erhalt des Kulturbetriebs im Royal übergeben. Wir sind überwältigt und bedanken uns bei allen, die gestern da waren und ein starkes, lautes Zeichen für das Royal gesetzt haben!

Ein besonderes Dankeschön geht an alle, die dieses spezielle Geburtstagsfest ermöglicht haben: Alle MusikerInnen, DJs, Techniker, SargträgerInnen, BauarbeiterInnen, KuchenbäckerInnen, Baubüroleiterinnen, Bar-Menschen, T-Shirt-DruckerInnen, Handwerkern, guten Feen, Heinzelmännchen – und natürlich Madame Marie Antoine.

… und wir erwarten vom Stadtrat, dass er jetzt endlich in die Hosen steigt und nicht länger nur als Sprachrohr der Besitzer agiert, sondern um das Royal feilscht und kämpft!

Glaubt man bisherigen Leitbildern und Aussagen des Stadtrats, ist es geradezu seine Aufgabe, das gewichtige öffentliche Interesse am Erhalt dieses innerstädtischen Kulturraums nun wirklich durchzusetzen. Ohne Erfolg in Sachen Erhalt des Royal, dürfte es um seine Glaubwürdigkeit und seinen Rückhalt in der Bevölkerung geschehen sein.

Wir bleiben dran.

Die Medien berichten:

Badener Tagblatt: Starkes Zeichen – 7000 Unterschriften und ein Demomarsch für den «Royal»-Erhalt

Rundschau: Petition will das Royal retten

Radio 3FACH: Royal du sollst bleiben

Noisey: 7000 Leute kämpfen gegen die Royal-Schliessung

Fotos von Ehexn Hexspoor: Royal forever

 

 

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Petitionsübergabe: 1. Juni, 18.00 Uhr

Petitionsübergabe Flyer

Liebe Royalfreunde

1913 wagte es eine Dame namens Marie Antoine aus Paris, gegen den Willen der Obrigkeit, in Baden einen Lichtspieltempel zu eröffnen.

Auf den Tag genau 104 Jahre später feiern wir diese Pioniertat vor dem Badener Stadthaus im Geiste von über 6000 Royalfreundinnen-und freunden, in deren Namen wir der Stadt Baden eine Petition für den Erhalt des Royals und die Weiterführung des Kulturbetriebs überreichen werden.

Die Verhandlungen der Stadt mit der Eigentümerschaft dürfen nicht, wie in der Presse kommuniziert, abgeschlossen sein, sondern sie beginnen mit dem Baugesuch der Eigentümerschaft erst. Es gibt somit kein „am kürzeren Hebel sein“. Von der Stadt verlangen wir deshalb, dass mit der Eigentümerschaft neu verhandelt wird und dass der Betriebsverein aktiv und mit allen Mitteln bei der Suche nach einer langfristigen Lösung unterstützt wird.

Wir zählen auf Euch und laden zum Gratisapero am 1. Juni um 18 Uhr vor dem Stadthaus, um der Stadt und der Eigentümerschaft zu zeigen, wie sehr uns das Royal am Herzen liegt.

Zum Ständchen spielen Fötus Jail, Los Dos und TJ Spool auf. Bauleitung Patti Basler.

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Heute in der AZ

AZ_20170523

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Kulturstadt Baden?

Wir haben heute folgende Medienmitteilung verschickt:

FingerspitzeKulturstadt Baden?
Das Petitionskomitee „Baden ist Royal“ hat enttäuscht zur Kenntnis genommen, dass die Stadt Baden keine langfristige Lösung für die Weiterführung des Kulturbetriebs im Royal gefunden hat.

Es ist ernüchternd, dass sich die Stadt offenbar auf keine Art und Weise für den Erhalt des Kulturbetriebs stark macht. Sie hätte die Aufgabe sich dafür einzusetzen, dass die Zuriba AG das Royal nicht als Baubüro zweckentfremdet. Im Gegenteil, Stadtrat Schneider lobt die „Sorgfalt und das Fingerspitzengefühl“ der Firma Zuriba AG, obwohl diese das Royal zuerst abreissen und durch einen Parkplatz ersetzen wollte und nun ein Baubüro einrichten will. Fingerspitzengefühl? Fehlanzeige.

Mit folgendem Zitat von der Homepage der Stadt Baden möchten wir der Stadtregierung ihre eigene Ziele in Erinnerung rufen: „Kultur nimmt in der Gesellschaft und der Politik der Stadt Baden einen hohen Stellenwert ein, so betreibt die Stadt Baden auch eine eigene Kulturpolitik […] Dabei orientiert sich die Stadt Baden am Grundsatz, wonach kulturelle Initiativen von engagierten Menschen oder Bevölkerungsgruppen ausgehen“. Das Royal könnte also nicht besser in die Kulturpolitik der Stadt Baden passen. Was meint der zuständige Stadtrat Obrist dazu? Bisher hat er sich nicht geäussert.

In der Zeitung lesen wir, dass die Zuriba AG als Eigentümerin das Recht hat, das Royal nach eigenem Gusto zu nutzen. Klar hat sie das. Das sprechen wir ihr auch nicht ab. Aber auch ein ökonomisch orientiertes Unternehmen kann kein Interesse haben, einen funktionierenden Betrieb in ein Baustellenbüro zu verwandeln: In den vergangenen Jahren hat die Zuriba AG dank dem Kulturbetrieb einen Verdienst von schätzungsweise CHF 100‘000.- verzeichnen können und hat letztlich als einzige Partei finanziell vom Royal profitiert. Nota bene: Der Kulturbetrieb, der monatlich rund 20 Anlässe organisiert, wird von Dutzenden Leuten getragen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren.

Noch nie hatte die Stadt Baden so viel Kultur für so wenig Geld – kulturpolitisch aber scheint der Verlust des Royals kein Thema zu sein. Wir sind sicher, dass auch das Shopping-Center, welches im Postgebäude entstehen soll, vom Royal profitieren würde. Mieten rechtfertigen sich bekanntlich über die Standort-Attraktivität einer Stadt und das Royal war und ist ein überregionaler Anziehungspunkt, welcher massgeblich zu dieser Attraktivität beiträgt.

6000 Menschen haben sich jüngst mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Gebäudes und für die langfristige Weiterführung des Kulturbetriebs ausgesprochen. Die Übergabe der Unterschriften haben wir bisher bewusst zurückgehalten, da wir guter Hoffnung waren, dass es der Stadt Baden und der Zuriba AG gelingen würde, gemeinsam mit den neuen Betreibern eine win-win-Situation zu schaffen. Nun sind aber unserer Erwartungen, dass die Stadt die Zeit nutzt, um auf dem Verhandlungsweg eine langfristige Lösung für den Kulturbetrieb zu finden, bitter enttäuscht worden.

Der Zeitpunkt scheint gekommen zu sein, die Petition zu übergeben und die Stadt wieder daran zu erinnern, was der Badener Bevölkerung und den Kulturschaffenden am Herzen liegt. Wir werden uns die nächsten Tage zusammensetzen und das Vorgehen besprechen. Man hat nach wie vor die Möglichkeit auf www.badenistroyal.ch zu unterschreiben.

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Was unterscheidet ein Baubüro von einem Kino?

Simon Libsig bringt es auf den Punkt – und macht ein gutes Angebot:

Post_SimonLibsig_10Unterschiede

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Unerfreuliche Nachrichten

„Für das Kulturlokal Royal gibt es erfreuliche Nachrichten“ schreibt heute die Aargauer Zeitung und berichtet von den Umnutzungsplänen der Zuriba AG, die das Royal künftig als Baustellenbüro zwischennutzen will.

Wir finden, das sind keine erfreulichen Nachrichten.

Das Royal wird seit über hundert Jahren kulturell genutzt und ist ein wichtiger Teil der Badener Geschichte und Gegenwart. So ein Juwel als Baubüro zu nutzen wäre schlicht skandalös.

Anders sieht das Stadtrat Schneider: Er freut sich und attestiert der Zuriba AG Fingerspitzengefühl und Sorgfalt. Eine komplett deplazierte Aussage, wenn man bedenkt, dass die Zuriba AG das Royal ursprünglich abreissen und in Parkplätze umwandeln wollte und nun ein Baubüro anstrebt.

Hier geht’s zum AZ-Artikel:
Noch ein halbes Jahres [sic] Galgenfrist fürs «Royal» – dann wird es zum Baustellenbüro (19.5.2017)

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Stadt Baden: Royal wird zum Baubüro…!

Die Stadt Baden hat heute eine Medienmitteilung veröffentlicht: Bis Ende Jahr darf das Royal noch kulturell genutzt werden. Anschliessend soll es als Baubüro dienen!
Der Kulturbetrieb wird also verunmöglicht und ob das Gebäude stehen bleibt, ist völlig unklar. Offenbar hat die Stadt in den vergangenen Monaten bei der Eigentümerin Zuriba AG überhaupt nichts erreicht.

Die Medienmitteilung: Kulturlokal Royal: Verlängerung um ein halbes Jahr

 

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Abklärungen laufen

Liebe Royalfreundinnen und -freunde

Wir sind immer noch am Hintergrundinformationen sammeln um uns ein Gesamtbild zu verschaffen. Ihr werdet in Bälde von uns hören.

Wir hoffen auf viele weitere tolle Tage und Nächte im Royal zu Baden.

 

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Royal als Konsumtempel??

Heute berichtet Radio SRF: Ende Kulturbetrieb – das «Royal» in Baden muss schliessen

Wir haben bereits 5’000 Unterschriften zusammen, welche sich für den Erhalt des Kulturbetriebes einsetzen. Das Kulturhaus ist und soll auch in Zukunft das Badener Leben erhellen, animieren und zu Freudentränen rühren.

Wir bleiben dran – jetzt erst recht!

RegiAG-SO_Royal-Baden

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Marie Antoine ist überall.

Baby Jail hat der visionären Gründerin des Royal eine Hommage gewidmet. Besten Dank.

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